Die sichere Überwachung des Cuffdrucks ist eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung – und ein zentraler Faktor für Patientensicherheit in der Beatmungspflege. Dieses Fortbildungsmodul vermittelt Pflegekräften fundiertes, praxisnahes Wissen rund um das Cuffdruckmanagement und zeigt, wie pflegerisches Handeln direkt Aspirationen, Trachealschäden und ventilatorassoziierte Pneumonien beeinflusst.
Anhand verständlich aufbereiteter physiologischer Grundlagen lernen Sie, warum der richtige Druckbereich entscheidend ist, welche Risiken bei zu hohem oder zu niedrigem Cuffdruck entstehen und warum eine einmalige Kontrolle nicht ausreicht. Das Modul beleuchtet typische Einflussfaktoren wie Lagerungswechsel, Husten, Beatmungsparameter oder Umgebungsdruck und erklärt praxisnah, wie sich diese im Pflegealltag sicher beherrschen lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den unterschiedlichen Methoden der Cuffdrucküberwachung – von der manuellen Messung bis hin zur kontinuierlichen, automatisierten Kontrolle. Sie erfahren, welche Verfahren sich bewährt haben, welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen und wie aktuelle Leitlinien und wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche Pflegepraxis umgesetzt werden können.
Ziel des Fortbildungsmoduls ist es, Ihre Handlungssicherheit zu stärken, Risiken frühzeitig zu erkennen und das Cuffdruckmanagement als festen Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Beatmungspflege zu etablieren.
Nach erfolgreicher Absolvierung des Fortbildungsmoduls erhalten Sie ein Fortbildungszertifikat inklusive ausgewiesener Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender (RbP).
Die Kursgebühr beträgt 11,90 €.
- Trainer/in: Peter Kremeier
- Trainer/in: Admin User