Das ösophageale und transpulmonale Druckmonitoring eröffnet völlig neue Möglichkeiten für eine wirklich individuelle Beatmungsstrategie. Es macht die tatsächliche mechanische Belastung von Lunge, Thoraxwand und Abdomen sichtbar und ermöglicht dadurch eine Beatmung, die präzise an die physiologischen Bedingungen jedes einzelnen Patienten angepasst ist.
In dieser Fortbildung erwerben Sie das notwendige Wissen, um diese Methoden sicher, strukturiert und klinisch sinnvoll anzuwenden – von den physiologischen Grundlagen über die korrekte technische Durchführung und Kalibration bis hin zu praktischen Einsatzszenarien auf der Intensivstation. Zahlreiche klinische Beispiele sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, wie Druckmonitoring zu einer konsequent lungenprotektiven und patientenorientierten Beatmung beitragen kann.
Mit praxisnahen Handlungsempfehlungen, validierten Messverfahren und klaren Interpretationshilfen erhalten Sie ein Werkzeug für den Alltag, das weit über Standardtabellen hinausgeht – für eine Beatmung, die sich an der Physiologie orientiert und echte Sicherheit schafft.
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