Freie Atemwege sind keine Selbstverständlichkeit – insbesondere nicht bei beatmeten oder tracheotomierten Patient. Genau hier setzt diese Online-Fortbildung an: Sie vermittelt praxisnah und fundiert, wie mechanische Hustenassistenz (MI-E / „Cough Assist“) gezielt eingesetzt wird, um Sekret effektiv zu mobilisieren und respiratorische Komplikationen zu vermeiden.

Neben den physiologischen Grundlagen des Hustens wird insbesondere deutlich, warum Husten trotz sichtbarer Aktivität häufig mechanisch ineffektiv bleibt. Die Fortbildung zeigt, wie sich Husteninsuffizienz klinisch erkennen lässt und welche Konsequenzen sie für Atemarbeit, Atelektasenbildung und Infektionsrisiko hat. 

Im Fokus steht die praktische Anwendung: Wie funktioniert die mechanische Insufflation-Exsufflation im Detail? Welche Parameter sind entscheidend? Und warum ist nicht primär der Druck, sondern die resultierende Strömungsdynamik ausschlaggebend für eine effektive Sekretmobilisation? Die Inhalte vermitteln, wie die Therapie individuell angepasst, typische Fehler vermieden und die Wirksamkeit systematisch evaluiert werden kann.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Entscheidungsprozess: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Einsatz? Wie lässt sich die MI-E sinnvoll in ein strukturiertes Sekretmanagement integrieren? Und welche Bedeutung hat sie im Weaning-Prozess sowie in der außerklinischen Versorgung?

 

Die Fortbildung richtet sich an Pflegefachpersonen und Therapeut, die ihre Handlungssicherheit im respiratorischen Management vertiefen möchten. Sie verbindet evidenzbasiertes Wissen mit klinischer Praxis und stärkt die Fähigkeit, komplexe Situationen fundiert zu beurteilen und sicher zu handeln.

 In Übereinstimmung mit den Kriterien der „Registrierung beruflich Pflegender“ wird die Teilnahme mit 2 Fortbildungspunkt bewertet.

 

Die Kursgebühr beträgt 11,90 €

oder

kostenlos verfügbar für die Leser von „beatmet leben“, Ausgabe 3/26.