Je schwerer die akute respiratorische Insuffizienz, desto anspruchsvoller wird der Balanceakt zwischen Driving Pressure, PEEP, Druckbelastung, Alveolarkollaps, Überblähung und ausreichender alveolärer Ventilation. In dieser Fortbildung erhalten Sie praxisnahe, direkt anwendbare Strategien für den aktuellen Stand der lungenprotektiven Beatmung, die bei schwerem Lungenversagen das Risiko von Komplikationen deutlich senken können.
Sie lernen, wie Sie Beatmungsparameter anhand des Monitorings und der klinischen Situation so einstellen, dass sowohl Alveolarkollaps als auch Überdehnung vermieden und der Gasaustausch optimal unterstützt wird. Wir beleuchten dabei sowohl die pathophysiologischen Zusammenhänge als auch die aktuelle Evidenz.
Durch anschauliche Fallbeispiele aus dem intensivmedizinischen Alltag wird die Theorie greifbar und unmittelbar verstehbar. Ziel dieser Fortbildung ist es, Lungenschädigungen aktiv vorzubeugen und so das Outcome schwer erkrankter Patient*innen nicht zu verschlechtern.
- Trainer/in: Admin User